KI-Telefonassistent Kosten: Preise, Kostentreiber und Rechnung für Handwerker
Aktualisiert: · Matheus Mello
Die Preise für einen KI-Telefonassistenten unterscheiden sich stark: Manche Anbieter starten im unteren zweistelligen Bereich pro Monat, andere verlangen für große Pakete mehrere hundert Euro. Dazu kommen Minutenkontingente, Einrichtungsgebühren und Zusatzmodule.
Hier finden Sie die öffentlich genannten Preise mit Quelle und Stand, eine Erklärung der Kostentreiber und eine einfache Methode, wie Sie mit Ihren eigenen Zahlen prüfen, ob sich ein Assistent für Ihren Betrieb rechnet. Hinweis: Wir planen selbst ein Angebot und sind damit Mitbewerber der genannten Anbieter.
Preisangaben: Stand 3. November 2026 (laut Vergleichsseite, Angaben der Anbieter können sich ändern – bitte auf den Anbieterseiten prüfen). Unser eigener Assistent ist geplant und noch nicht buchbar.
Was kostet ein KI-Telefonassistent für Handwerker pro Monat?
Laut der Vergleichsseite handwerkkiradar.de reichen die Monatspreise der für Handwerker gelisteten Anbieter von etwa 40 Euro bis 499 Euro. Häufig sind Einstiegspakete um 49 oder 99 Euro, größere Pakete kosten 199 Euro oder mehr. Teilweise kommen Einrichtungsgebühren hinzu. Prüfen Sie aktuelle Preise immer direkt beim Anbieter.
| Anbieter | Preis laut Quelle | Hinweis |
|---|---|---|
| Agentino | 49 € / 99 € | Zwei Pakete |
| foncall | 49 € / 99 € / 199 € | Drei Pakete |
| HalloPetra | 99 € / 199 € / 499 € | Drei Pakete |
| Empfango | 99 € | – |
| Vokaro | 99 € | zzgl. 290 € Einrichtung |
| fonio | 99–119 € | Preisspanne |
| VITAS | 40–299 € | Preisspanne |
| MitFrauSchmidt | 99 € | – |
| ToolTime | 59 € | Zusatzmodul zur Handwerkersoftware |
| plancraft, HERO, KraftHub | – | In Handwerkersoftware gebündelt |
Quelle: handwerkkiradar.de – KI-Telefonassistent für Handwerker. Ob Preise netto oder brutto sind und was im Paket enthalten ist, steht auf den Seiten der Anbieter. Die Reihenfolge ist keine Wertung. Mehr Einordnung im Anbieter-Überblick.
Welche Faktoren bestimmen den Preis eines KI-Telefonassistenten?
Den größten Einfluss haben das enthaltene Minuten- oder Anrufkontingent, eine mögliche Einrichtungsgebühr, die Frage nach einer eigenen Telefonnummer und Integrationen in Kalender oder Handwerkersoftware. Auch Zusatzfunktionen wie mehrere Rufnummern, Mehrsprachigkeit oder Weiterleitung an Mitarbeiter können ein höheres Paket nötig machen. Vergleichen Sie Pakete daher immer mit Ihrem Anrufaufkommen.
- Minutenkontingente: Viele Pakete enthalten eine bestimmte Gesprächszeit. Wer viele lange Anrufe hat, landet schnell im nächsten Paket oder zahlt Zusatzminuten.
- Einrichtung: Manche Anbieter berechnen sie einmalig, andere nicht. In der Tabelle oben nennt die Quelle das ausdrücklich bei Vokaro.
- Telefonnummer: Ob eine eigene Nummer für die Rufumleitung inklusive ist, sollten Sie nachfragen.
- Integrationen: Anbindung an Handwerkersoftware, Kalender oder CRM ist oft nur in höheren Paketen enthalten.
- Vertragslaufzeit: Monatlich kündbar oder Jahresvertrag macht einen Unterschied, wenn Sie erst testen wollen.
Viele Anbieter werben mit Testphasen. Lesen Sie die Bedingungen genau: Wann endet der Test, und verlängert er sich automatisch?
Was kostet die Technik hinter einem KI-Telefonassistenten?
Nach unserer eigenen Schätzung liegen die Kosten der Anbieter-Infrastruktur bei rund 0,21 US-Dollar pro Gesprächsminute: etwa 0,11 Dollar für die Sprach-KI-Plattform und etwa 0,10 Dollar für deutsche Telefonie. Das erklärt, warum fast alle Anbieter Minutenkontingente haben. Für Sie als Kunde zählt aber nur der Paketpreis.
| Baustein | ca. Kosten pro Minute | Quelle |
|---|---|---|
| Sprach-KI-Plattform (Beispiel Retell) | ca. 0,11 US-$ | Retell Pricing |
| Telefonie Deutschland (Beispiel Twilio) | ca. 0,10 US-$ | Retell Docs: International Calls |
| Summe | ca. 0,21 US-$ | Unsere Schätzung |
Diese Werte sind eine grobe Schätzung auf Basis öffentlicher Preisseiten. Andere Anbieter nutzen andere Technik, Konditionen ändern sich. Sie zeigen nur: Jede Gesprächsminute kostet den Anbieter echtes Geld, deshalb sind kurze, gut strukturierte Gespräche für beide Seiten sinnvoll.
Was soll unser geplanter KI-Telefonassistent kosten?
Unser Assistent ist ab 79 Euro pro Monat zuzüglich Umsatzsteuer geplant, monatlich kündbar. Er ist noch nicht buchbar, es gibt nur eine kostenlose Warteliste ohne Zahlung. Geplant sind Begrüßung als KI, Abfrage von Anliegen, Dringlichkeit, Adresse und Rückrufnummer sowie eine Zusammenfassung per SMS oder E-Mail, standardmäßig ohne Aufzeichnung.
- Preis: ab 79 €/Monat zzgl. USt. (geplant, kann sich bis zum Start ändern).
- Laufzeit: geplant monatlich kündbar; die genauen Vertrags- und Abrechnungsbedingungen veröffentlichen wir vor dem Start.
- Datenschutz: AVV nach Art. 28 DSGVO, keine Gesprächsaufzeichnung als Standard.
- Nicht enthalten: Preisauskünfte, Angebote, verbindliche Termine, technische Diagnose.
Wenn Sie informiert werden möchten, sobald ein Test möglich ist: Zur Warteliste.
Wie rechnen Sie aus, ob sich ein KI-Telefonassistent lohnt?
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen: verpasste Anrufe pro Woche, davon der Anteil echter Auftragsanfragen, Ihre übliche Abschlussquote und der durchschnittliche Deckungsbeitrag pro Auftrag. Daraus ergibt sich, was verlorene Anrufe im Monat ungefähr kosten. Liegt dieser Wert deutlich über dem Paketpreis, lohnt sich ein Test eher.
- Verpasste Anrufe eine Woche lang aus der Anrufliste zählen.
- Schätzen, wie viele davon neue Aufträge hätten sein können (nicht jeder Anruf ist ein Auftrag).
- Ihre Abschlussquote ansetzen: Wie viele Anfragen werden bei Ihnen normalerweise zum Auftrag?
- Mit dem durchschnittlichen Deckungsbeitrag pro Auftrag multiplizieren, nicht mit dem Umsatz.
- Auf den Monat hochrechnen und mit dem Paketpreis vergleichen.
Rein fiktives Rechenbeispiel: 4 verpasste Auftragsanfragen pro Woche, davon würde jede vierte zum Auftrag, Deckungsbeitrag 300 €. Das ergibt etwa 1 Auftrag pro Woche, also rund 4 Aufträge und 1.200 € Deckungsbeitrag im Monat. Ob Ihre Werte ähnlich sind, wissen nur Sie. Der Rechner übernimmt die Rechnung.
Welche versteckten Kosten sollten Sie vor Vertragsabschluss prüfen?
Prüfen Sie vor allem Zusatzminuten, die Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen, Einrichtungsgebühren und Kosten für eine eigene Rufnummer. Auch Ihr eigener Telefonanbieter kann für die Weiterleitung Gebühren berechnen. Fragen Sie außerdem, ob Integrationen, mehrere Nutzer oder Notdienst-Weiterleitungen extra kosten. Lassen Sie sich die Antworten schriftlich geben.
- Was kostet eine Minute über dem Kontingent?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit oder eine automatische Verlängerung?
- Kostet die Anrufweiterleitung bei Nichtannahme bei Ihrem Mobilfunk- oder Festnetzvertrag extra?
- Ist der AVV im Preis enthalten und sofort verfügbar?
- Wie werden Gespräche abgerechnet: pro angefangene Minute, pro Sekunde oder pro Anruf?
Eine vollständige Fragenliste finden Sie in der Anbieter-Auswahl-Checkliste.
Wie schneiden Mailbox und Telefonservice bei den Kosten ab?
Eine Mailbox ist meist im Mobilfunkvertrag enthalten und damit die günstigste Lösung, nimmt aber nur Nachrichten auf, die Anrufer freiwillig hinterlassen. Ein Telefonservice mit Menschen rechnet häufig pro Anruf oder Minute ab und kann bei vielen Anrufen teurer werden. Konkrete Preise vergleichen Sie am besten anhand Ihres Anrufaufkommens.
Welche Lösung am besten passt, hängt weniger vom Preis als von Ihren Anrufern ab: Brauchen sie eine schnelle, strukturierte Aufnahme oder ein persönliches Gespräch? Details: Anrufbeantworter vs. KI-Telefonassistent und Telefonservice vs. KI-Telefonassistent.
- Mailbox: kaum Zusatzkosten, keine Nachfragen, oft unvollständige Nachrichten.
- Telefonservice: persönlich, Kosten steigen mit der Zahl der Anrufe.
- KI-Telefonassistent: fester Monatspreis plus Kontingent, strukturierte Notiz, keine Beratung.
Quellen
- handwerkkiradar.de – KI-Telefonassistent für Handwerker – Anbieterpreise, Stand: 3. November 2026 (laut Vergleichsseite)
- Retell AI – Pricing – Grundlage unserer Schätzung der Plattformkosten pro Minute
- Retell AI – International Calls – Grundlage unserer Schätzung der Telefoniekosten Deutschland
Häufige Fragen
Sind die genannten Preise netto oder brutto?
Das geht aus der Vergleichsseite nicht einheitlich hervor. Prüfen Sie es auf der Seite des jeweiligen Anbieters, bevor Sie vergleichen.
Kann ich die Kosten als Betriebsausgabe absetzen?
In der Regel sind Software-Abos für den Betrieb Betriebsausgaben. Die Details klärt Ihr Steuerberater.
Lohnt sich ein Assistent schon bei wenigen verpassten Anrufen?
Das hängt vom Wert eines Auftrags ab. Bei hohen Auftragswerten kann schon ein einziger zusätzlicher Auftrag im Monat den Paketpreis decken, bei Kleinaufträgen eher nicht.
Warum gibt es so große Preisunterschiede?
Die Pakete unterscheiden sich vor allem bei Minutenkontingent, Integrationen und Zusatzfunktionen. Ein direkter Preisvergleich ist nur bei vergleichbarem Leistungsumfang sinnvoll.
Kann ich den geplanten Assistenten schon kaufen?
Nein. Er ist in Planung. Über die Warteliste erfahren Sie, wann ein Test möglich ist, ohne Zahlung und ohne Verpflichtung.
Passend dazu
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- Anbieter-ÜberblickBekannte Anbieter von KI-Telefonassistenten für Handwerker mit öffentlich genannten Preisen, Quelle und Auswahlkriterien, ohne Ranking.
- Anbieter-ChecklisteWelche Fragen Sie jedem Anbieter stellen sollten, bevor Sie einen KI-Telefonassistenten buchen.
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